ANGEBOT FÜR KINDERErgotherapie in der Kita

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Wahrnehmungsstörungen

Kinder mit Wahrnehmungsstörungen haben Schwierigkeiten, Sinneseindrücke richtig zu verarbeiten und einzuordnen. Dies kann sich z. B. durch Über- oder Unterempfindlichkeit gegenüber Geräuschen, Berührungen oder Bewegungen zeigen. Im Kita-Alltag fällt dies häufig bei Konzentration, Verhalten oder im Spiel auf.

Feinmotorische Entwicklungsverzögerungen

Hierbei haben Kinder Schwierigkeiten mit gezielten Hand- und Fingerbewegungen. Tätigkeiten wie Malen, Schneiden, Basteln, Knöpfen oder der Umgang mit Besteck fallen ihnen schwer.

Grafomotorische Auffälligkeiten

Kinder mit grafomotorischen Problemen zeigen Schwierigkeiten beim Halten von Stiften sowie beim Malen und ersten Schreibvorläuferfähigkeiten. Häufig wirken Bewegungen verkrampft oder unkoordiniert.

Grobmotorische Unsicherheiten

Diese Kinder wirken oft ungeschickt oder vermeiden Bewegungsangebote. Probleme zeigen sich z. B. beim Balancieren, Hüpfen, Klettern oder Ballspielen.
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“Spielen, um zu lernen, um zu leben, um zu fühlen.“

André Stern
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Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen

Kinder mit Konzentrationsproblemen lassen sich leicht ablenken, halten Aufgaben nur kurz durch oder haben Schwierigkeiten, Anweisungen umzusetzen. Ergotherapie unterstützt dabei, Aufmerksamkeit und Selbststeuerung zu verbessern.

Entwicklungsverzögerungen

Bei allgemeinen Entwicklungsverzögerungen entwickeln sich motorische, kognitive oder soziale Fähigkeiten langsamer als bei Gleichaltrigen. Die Therapie fördert individuell die altersgerechte Entwicklung.

Störungen der Handlungsplanung (Dyspraxie)

Kinder mit Dyspraxie haben Schwierigkeiten, Bewegungen sinnvoll zu planen und umzusetzen. Neue Bewegungsabläufe oder mehrschrittige Aufgaben bereiten ihnen besondere Probleme.

Sensorische Integrationsstörungen

Kinder mit sensorischen Integrationsstörungen verarbeiten Sinnesreize nicht angemessen. Dies kann sich durch motorische Unruhe, Rückzug, starke Bewegungsbedürfnisse oder Unsicherheiten im Alltag äußern.

Sozio-emotionale Auffälligkeiten

Manche Kinder haben Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen, Frustration oder sozialen Kontakten. Ergotherapie kann helfen, Selbstregulation, Sozialverhalten und Selbstvertrauen zu stärken.

Selbstständigkeitsdefizite im Alltag

Einige Kinder benötigen Unterstützung bei alltäglichen Fähigkeiten wie Anziehen, Essen, Toilettengang oder der Strukturierung von Abläufen. Ziel ist eine größtmögliche Selbstständigkeit im Kita-Alltag.

Regulations- und Verhaltensauffälligkeiten

Kinder zeigen hierbei z. B. starke Impulsivität, Unruhe, Rückzug oder Schwierigkeiten bei Übergängen und Regeln. Ergotherapie unterstützt bei der Entwicklung von Strategien zur besseren Alltagsbewältigung.

Autismus-Spektrum-Störung (ASS)

Kinder aus dem Autismus-Spektrum haben häufig besondere Herausforderungen in Kommunikation, Wahrnehmungsverarbeitung, sozialem Verhalten und Alltagshandlungen. Ergotherapie fördert Teilhabe, Selbstständigkeit und Handlungskompetenz.

AD(H)S

Kinder mit ADHS oder ADS zeigen häufig Schwierigkeiten in Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Selbstorganisation. Ergotherapie unterstützt bei Konzentration, Strukturierung und Alltagsbewältigung.


Körperliche oder neurologische Beeinträchtigungen

Auch Kinder mit neurologischen oder körperlichen Einschränkungen, z. B. nach Frühgeburtlichkeit oder bei angeborenen Erkrankungen, können ergotherapeutisch begleitet werden, um ihre Teilhabe im Kita-Alltag zu fördern.